Christa Daschner

Stressfalle: Chronischer Stress verhindert das Abnehmen!

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Eine Deadline jagt die andere, du jonglierst viel zu viele Projekte gleichzeitig und alle zerren an dir. Kein Wunder, dass du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht. Du findest keine Zeit, durchzuatmen oder in Ruhe und gesund zu essen. Abends willst du dich nur noch mit deinem Lieblingsessen auf die Couch legen. Natürlich fühlst du dich gestresst. Und dieser Stress verhindert das Abnehmen.

Chronischer Stress stellt ein ernsthaftes Hindernis beim Abnehmen dar. Wenn der Körper unter ständigem Stress steht, produziert er vermehrt das Hormon Cortisol, das den Stoffwechsel verlangsamt und die Fettverbrennung hemmt. Darüber hinaus kann Stress zu emotionalen Essanfällen führen, bei denen Betroffene dazu neigen, ungesunde Nahrungsmittel zu konsumieren, um sich zu beruhigen. Dieser Teufelskreis aus Stress und ungesundem Essverhalten erschwert das Abnehmen erheblich und verhindert es sogar.

Es ist wichtig für dich, chronischen Stress zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu reduzieren. Durch die Anwendung von Stressbewältigungstechniken und Entspannungsphasen im Alltag kann der negative Einfluss von Stress auf den Abnehmprozess minimiert werden. 

Stress beeinträchtigt nicht nur deine mentale Gesundheit, sondern hat auch physische Auswirkungen auf den Körper, die das Abnehmen erschweren.

In diesem Artikel erkläre ich dir nicht nur, was Stress eigentlich ist und welche Auswirkungen er auf deinen Körper hat, sondern gehe explizit auf den Zusammenhang ein, warum Stress das Abnehmen verhindert und was du dagegen tun kannst.

Was ist Stress eigentlich?

Stress ist ein täglicher Begleiter in unserem Leben. Wer zu viele Aufgaben oder Arbeitsdruck hat, fühlt sich gestresst. Auch familiäre Probleme oder finanzielle Sorgen verursachen Stress. Diese Ursachen kommen vor allem aus dem Außen. Doch gerade der innere Druck, den du dir – oft unbewusst – machst, ist für mich auch eine wichtige Ursache für Stress.

Stress ist eine körperliche und emotionale Reaktion auf Herausforderungen oder belastende Situationen. Wenn du Stress erlebst, setzt dein Körper Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol frei, die dich in Alarmbereitschaft versetzen. Diese Reaktion ist bekannt als „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion. Evolutionär bedingt startet im Körper automatisch ein Programm, das dir hilft, schnell auf Gefahren zu reagieren. Allerdings sind diese Programme mehr auf die Gefahren durch Säbelzahntiger & Co. ausgerichtet als auf deine umfangreiche To-Do-Liste. Deshalb sind deine Reaktionen im Alltag nicht immer hilfreich für dich.

Kurzfristig kann Stress motivierend wirken und deine Leistungsfähigkeit steigern. Wenn du eine Präsentation halten musst, bekommst du dadurch den notwendigen Push, vollkommen aufmerksam deine Aufgabe zu meistern. Hier findest du sogar 6 überraschende Vorteile von Stress.

Langfristiger Stress ist jedoch eine nie endende Abfolge von Stressreaktionen. Dein Körper kommt einfach nicht zur Ruhe, selbst wenn du das Gefühl hast, dass du im Moment nichts tust. Dein innerer Druck, deine kritischen Gedanken laufen ja trotzdem ab. Und das kann negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben. Zu den häufigsten Symptomen zählen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und ein geschwächtes Immunsystem.

Die Auswirkungen von chronischem Stress auf den Körper

Chronischer Stress kann eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf den Körper haben. Neben der erhöhten Produktion von Cortisol kann Stress auch zu einer gesteigerten Ausschüttung von Insulin führen, was wiederum den Appetit und das Verlangen nach ungesunden Nahrungsmitteln steigert. 

Cortisol wird oft als das „Stresshormon“ bezeichnet. Es wird in den Nebennieren produziert und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stoffwechsel, Immunsystem und Stressreaktionen. In Stresssituationen steigt der Cortisolspiegel an, um den Körper auf eine „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion vorzubereiten. 

Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, reguliert den Blutzuckerspiegel, indem es den Zellen hilft, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zu verwerten. Eine gesteigerte Ausschüttung von Insulin führt dazu, den Blutzuckerspiegel zu senken. Gleichzeitig wird der Appetit sowie das Verlangen nach ungesunden, zucker- und fettreichen Nahrungsmitteln gesteigert. 

Die Kombination aus erhöhtem Cortisol und Insulin durch chronischen Stress kann somit den Stoffwechsel erheblich beeinflussen und verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen. Betroffene leiden dann nicht nur unter einer Gewichtszunahme, sondern auch unter Entzündungen und einem schwachen Immunsystem, haben Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder aufgrund von Insulinresistenz ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes.

Darüber hinaus kann Stress zu einer verminderten Schlafqualität führen, was sich auch negativ auf den Stoffwechsel auswirken kann. 

Wer dann weiterhin seinen erhöhten Stress zulässt, kann häufiger krank werden und weniger Energie für körperliche Aktivitäten haben, was wiederum das Abnehmen verhindert. 

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Es ist daher wichtig, chronischen Stress ernst zu nehmen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu reduzieren und den Körper bei seinem Abnehmprozess zu unterstützen.

Stress und seine Rolle bei der Gewichtszunahme

Stress spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewichtszunahme. Wie bereits erwähnt, kann chronischer Stress zu einer gesteigerten Produktion von Cortisol führen. Dadurch wird der Stoffwechsel verlangsamt und die Fettverbrennung gehemmt. 

Häufig führt Stress dazu, dass Betroffene vermehrt zu emotionalen Essen neigen. Um dem Gefühl von Stress zu entgehen, neigen viele Menschen dazu, ungesunde Nahrungsmittel zu konsumieren, um sich zu beruhigen und Trost zu finden. Das Verlangen nach Süßem oder Herzhaftem nimmt stark zu. Es kann regelrecht zu emotionalen Essanfällen oder Heißhungerattacken führen.  Mehr Informationen zum Emotionalem Essen findest du in meinem Artikel.

Essen wird zur Belohnung oder zum Seelentröster. Natürlich sind es in diesen Momenten weder der Apfel noch die Karotte, die das unbändige Verlangen stillen können. 

Körper, Geist und Seele verlangen nach ungesunden Nahrungsmitteln, insbesondere solchen, die reich an Zucker und Fett sind. Wer will in solchen Momenten schon Kalorien zählen? Schließlich schreit in mir alles nach Schokolade oder Chips.

Doch so nimmst du (viel) mehr Kalorien zu dir, als dein Körper benötigt und das wiederum führt zur Gewichtszunahme. Das Übergewicht verursacht dir dann den nächsten Stress und das Hamsterrad dreht sich munter weiter.

Es ist daher wichtig, den Einfluss von Stress auf das Essverhalten zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um diesem entgegenzuwirken.

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Hormone und Stress: Warum Abnehmen während der Menopause schwierig ist

Gerade während der Menopause erleben Frauen signifikante hormonelle Veränderungen, die das Abnehmen erschweren können. Neben Cortisol und Insulin spielen weitere Hormone eine wichtige Rolle. Sinkende Östrogenspiegel fördern die Fettansammlung, insbesondere im Bauchbereich, und verstärken die Auswirkungen von Cortisol. Der Progesteronspiegel sinkt und führt zu Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, die wiederum Stress und Gewichtszunahme begünstigen.

Die Appetithormone Leptin und Ghrelin werden ebenfalls durch Stress beeinflusst. Chronischer Stress kann zu Leptinresistenz und erhöhtem Ghrelinspiegel führen. Das steigert den Appetit und das beeinträchtigt Sättigungsgefühl. Auch Adrenalin und Noradrenalin, die kurzfristig auf Stress reagieren, können bei chronischem Stress den Stoffwechsel negativ beeinflussen.

Um den Herausforderungen von Stress in der Menopause zu begegnen, ist eine ganzheitliche Herangehensweise wichtig.

Stressbewältigungstechniken helfen beim Abnehmen

Es gibt eine Vielzahl von Stressbewältigungstechniken, die dabei helfen können, den Einfluss von chronischem Stress auf den Abnehmprozess zu reduzieren. Wichtig ist, dass du lernst, Stress frühzeitig zu erkennen und Techniken zur Stressbewältigung anzuwenden. Entspannungstechniken wie Meditation, regelmäßige Bewegung und ein ausgewogener Lebensstil können Dir helfen, Stress abzubauen und Dein Wohlbefinden zu verbessern. Achte auf Dich und finde Wege, um mit stressigen Situationen besser umzugehen.

Dazu gehören unter anderem 

  • Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation, die dazu beitragen können, den Geist zu beruhigen und den Körper zu entspannen. 
  • körperliche Aktivitäten wie Sport und Bewegung dabei helfen, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern
  • Emotional Freedom Techniques, die EFT-Klopf-Technik
  • gute Selbstfürsorge 
  • genügend Schlaf

Meine liebste Technik ist EFT, Emotional Freedom Techniques, häufig auch Tapping oder Klopfen genannt. In erster Linie ist es eine Entspannungstechnik, die schnell Stress reduziert. Es ist einfach erlernbar und überall ohne viel Aufwand anzuwenden.

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Du hast es verdient, dass es dir gut geht. Und dafür musst du selbst sorgen. Es ist wichtig, dass du dir bewusst Zeit für dich selbst nimmst und dir regelmäßig Pausen gönnst, um deinem Körper die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Auch soziale Aktivitäten können dabei helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. 

Alles, was du benötigst, sind deine Fingerspitzen. Damit klopfst du auf verschiedene Punkte an der Hand, am Kopf und am Oberkörper, während du dich auf Gedanken, Gefühle oder Empfindungen konzentrierst und entsprechende Aussagen machst. Hier findest du mehr Informationen zu dieser Technik.

Fazit: Lass nicht zu, dass Stress dein Abnehmen verhindert!

Es gibt eine Vielzahl von Tipps zur Stressreduzierung, die dabei helfen können, den Einfluss von chronischem Stress auf den Abnehmprozess zu reduzieren. Jeder reagiert anders und hat andere unbewusste Muster.

Deshalb ist es unheimlich wichtig, dass du die für dich passenden Stressbewältigungstechniken findest und diese regelmäßig in deinen Alltag integrierst, um den Einfluss von Stress auf das Abnehmen zu reduzieren. Ich helfe dir gerne dabei, die für dich richtigen Techniken zu finden.

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